Es gibt leben auf dem Mars – und es ist nicht nur intelligent, sondern überaus kriegerisch.
1871 gelangt der nun alle Kämpfe meidende Ex-Soldat John Carter (Taylor Kitsch) auf mysteriöse Weise nach Barsoom, wie die dort lebenden Völker es nennen. Ein Kampf um Macht und Überleben verstrickt sie in einem nie enden wollenden Krieg, in den nun auch Carter droht, hineingezogen zu werden…
Man sagt, der Apfel falle nicht weit vom Stamm. Doch was, wenn jeder nur den Apfel, keiner aber den Stamm kennt? So mag es manchem Zuschauer kennen. Denn Hollywood hat sich bereits an vielen Ideen des Vorlagenstoffs Die Prinzessin vom Mars von Tarzan-Erfinder Edgar Rice Burroughs bedient. Wer Star Wars oder Avatar kennt, dem werden einige Ähnlichkeiten auffallen.
Die Darsteller wie der überzeugen, wobei für mich vor allem die Nebenfiguren (wie z.B. Willem Dafoe als Alien-Stammesführer Tars Tarkas) am besten ausgestaltet sind. Die Musik (Michael Giacchino) begleitet das Geschehen angenehm, ebenso wie die 3D-Effekte.
Eigentlich macht der Film alles richtig. Dennoch scheint schon jetzt absehbar, dass er nicht der erwartete Kassenerfolg wird, und damit vermutlich erneut der Auftakt einer Trilogie (so die Romanvorlage) für sich alleine steht und angerissene Handlungsstränge unvollendet bleiben.
Aber all das muss den geneigten Kinogänger nicht kümmern – denn trotz aller Wenns und Abers ist John Carter ein guter und unterhaltender Film. Sympathische Charaktere und Aliens – samt sechsbeinigem Hundewesen mit Dahinschmelzblick, Action und traumhaft schöne Bilder… Kurz: Man merkt dem Film das in ihn gesteckte Budget an.
Bildgewaltige Fantasy-Action mit sympathischen Figuren













