Posts mit dem Label DVD werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label DVD werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 4. August 2011

Liebe ist...


... wenn der Liebste sich endlich breitschlagen lässt =)

Mittwoch, 19. Januar 2011

René Marik - KasperPop



Der Maulwurf ist wieder da! Nachdem der kleine Schwarzbepelzte mit der gelben Armbinde am Ende des letzten Programms, „Autschn!",  das zeitliche segnete, sind er, Frosch Falkenhorst, die Lappen und Eisbär Kalle zurück – und das alles hassende und Übel verbreitende Hasskasper.

In seiner Vorrede sagt René Marik lachend „Wir machen hier kein Kabarett. Oder vielleicht doch.“ Genau, vielleicht. Denn „Autschn“ ist erwachsener geworden und bietet nicht mehr nur sympathischen „Puppenquatsch“. Die eninst „nur“ liebeswerten Scherze gehen schon mal einen Schritt weiter, für machen Geschmack sicher auch einmal einen Schritt zu weit. Aber auch das sollte Comedy auch dürfen. Allen voran bewegen sich die sonst so seichten Lappen auf dieser Gratwanderung.

Das Drumherum (Mariks gewählter Auftrittsname "Don Mercedes Moped", Kleidung etc.) ist insbesondere am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig und dem Gesamteindruck eher schädlich. Für mich passt dieses „anders sein“ nicht zum Programm, aber im Prinzip ist das auch unwichtig. Denn seien wir mal ehrlich: Wir wollen den Maulwurf sehen!  
Die neue Figur „Hasskasper“… Nun, die Idee, dass sich Passanten mit dessen Figur den Frust von der Seele spielen können ist irgendwie nett und unterhaltsam. Auch, dass die Figur Hass und Übel der Welt verkörpert, schön und gut. Vieles wirkt interessant, fügt sich jedoch nicht lückenlos zusammen.
Und da wären wir auch schon bei der so berühmten Erwartungshaltung. Sie wird erfüllt und auch wieder nicht. Ist das neue Programm dadurch schlechter? Vielleicht. Zumindest anders.

Frosch Falkenhorst  und der Maulwurf durchwandern natürlich auch wieder verschiedene Filmklassiker, die für mich besten Teile des Programms. Dabei stößt „Super-Maulwurf`n“ in einer entfernten Galaxis auf eine Maulwurfine. Wahre Liebe könnte man meinen. Doch der Arme kann seiner Besessenheit von der idealen Frau "Barbe" nicht entfliehen – noch nicht. 
Aber wir alle entwickeln uns weiter und so erkennt auch  der Maulwurf, dass er auf diese Weise nicht  glücklich wird, nicht werden kann. Der traurigschöne Song „Und alles“ ist für mich einer der Höhepunkte, ganz abseits von der Sprachfehlercomedy. Die mag man mögen oder nicht, aber hier geht es um mehr. Denn was die Liebe angeht, sind wir doch alle ein bisschen wie der Maulwurf.