Zwischen Büchern, Spielen und dem ganz normalen Wahnsinn. Mal treffe ich, mal gewinnen die anderen...
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Sonntag, 16. September 2012
Liebe ist...
... wenn der Liebste sich dem Gruppenzwang ergibt. Wie gut, wenn man gerade eine passende Gruppe zur Hand hat ;-)
P.S. Nein, ich glaube, meine Chancen auf einen gemeinsamen Alien-Abend sind nicht gestiegen.
Donnerstag, 29. März 2012
Morgendliche Rettung
Vor nicht allzu langer Zeit in Räumlichenkeiten, die leider gar nicht weit von mir entfernt waren...
Der Liebste ist, gerade aus der Nachtschicht zurückgekehrt, noch im Tiefschlaf, Nachtschicht. Mich weckt das Vogelgezwitscher und ich tapse vorsichtig aus dem Bett. Gedanklicher Plan: Badezimmer, anziehen, Frühstück...
Und da fällt es in meinen Blick, das Ungetüm. Achtbeinig, schwarz und groß sitzt es grinsend an der Wand und wünscht mir einen guten Morgen. Ja, danke, dir auch - Pfui, Spinne! Was hast du im Frühling hier drinnen zu suchen? Reicht es nicht, dass du und deinesgleichen jeden Herbst in das warme Hausinnere flüchtet? Mach, dass du rauskommst!
Och, hier isses aber grad so schön, grinst ES zurück und bedeutet mir mit einem seiner Beinchen, dass, so ich nur einen Finger zucke, ES geschwind hinter einem Bücherschrank verschwände und mich demnächst dann lieber nachts in meinem Bett besuche. Mist.
Ich bin ja ein lieber Mensch und bestehe auf keine Todeslösung - auch mit Augenmerk auf die Farbgestaltung meiner Tapete. Ich besorge also ein großes Glas und greife nach dem erstbesten dicken Papier, das mir in die Hände fällt. Das Dompteursbesteck liegt bereit. Aber ach, meine Körpergröße erweist sich als unzureichend, da sich das schlaue Tierchen zur Zimmerdecke hin zurückgezogen hat. Über den Bücherschränken. Gerissenes Biest.
Einen Moment bin ich hin und her gerissen. Flüchten, mich einfach lesend auf das Sofa setzen (und dabei den Missetäter unauffällig beobachten zu können), oder mich in digitale Pixelwelten zurückzuziehen (wobei ich dem Biest den Rücken zukehren müsste)...
5 Minuten später öffne ich leise die Schlafzimmertür.
"Schaaaatz?" sage ich leise und hoffe auf eine Reaktion. Ich warte einen Moment und setze mich auf die Bettkante und tippe den Liebsten sacht an die Schulter. "Schaaaaaatz?"
"Hm?" *im Halbschlaf*
"Bist du waaaach?" *liebevoll die Schulter tätschelnd*
"Hm?" *etwas wacher, zum Glück nicht unwillig*
"Würdest du mich vor einem achtbeinigen Untier retten?" *rette mich im Halbdunkel in ein verlegenes Lächeln*
Mein Held! Fast ohne brummelnden Wiederspruch fing er mit dem wohlvorbereiteten Werkzeug die hinterlistige Bestie und wir entließen sie großzügig in die Freiheit. Hoffentlich gefällt es ihr nun dort besser…
Freitag, 24. Februar 2012
Cthulhu fhtagn!
Mit einer passendesn Hymne für meinen Liebling der Großen Alten verabschiede ich mich ins Wochenende. Und falls Cthulhu gerade heute erwachen sollte, ist er nun vielleicht gnädig =)
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Dienstag, 4. Oktober 2011
Still Alive
Wie geht mir das Herz bei gelungenen Spielabspännen auf.
Portal ist zwar schon allein durch seine (ein bisschen in den Gehirnwindungen schmerzenden) Spielideen faszinierend, aber die charmant wie sarkastische, zwischen fürsorglich und mörderisch schwankende KI hat es mir ganz besonders angetan. Ach, was werde ich sie vermissen, bis ich Portal 2 in den Händen halte.
Solange tröstet mich der ohrwurmige Abspannsong...
... und jetzt gibt`s Kuchen ;-)
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Freitag, 26. August 2011
Planet der Affen: Prevolution
Man sagt, der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen. Wie wahr. Dabei beginnt alles mit einer großen Hoffnung.
Wissenschaftler Will Rodman (James Franco) muss mit ansehen, wie sein Vater nach und nach dem Alzheimer verfällt, abbaut und leidet. Er arbeitet fieberhaft an einem Heilmittel. Es laufen Testreihen an Schimpansen, jedoch scheint nicht alles glatt zu laufen. Dann nimmt Will das Schimpansenbaby Caesar, ausge- zeichnet gespielt von Andy Serkis, bei sich auf. Nach anfänglicher Euphorie auf beiden Seiten treibt das Schicksal die "Freunde" immer weiter auseinander...
Der Wechsel von Druck und Gegendruck mündet schließlich in der sich stetig ankündenden Katastrophe.
Der Film ist gut und passend zu den alten Teilen konzipiert. Die übernommenen Details und Anspielungen schaffen besonders für den Kenner der Originale einen vertrauten Kosmos. Keine Seite wird als gut oder böse per se dargestellt, der in den Klassikern sehr präsente Rassismus findet auch hier, wenn auch noch nicht innerhalb der Affengemeinschaft, statt. Die Frage, was Menschsein und Menschlichkeit ausmacht, ergibt sich bereits durch das Thema. Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit Konsequenz wird dem Zuschauer ein glaubwürdiges Szenario unterbreitet.
Weniger die Erbanlagen, sondern mrhr die Verhältnisse sind es, die uns bestimmen (Milieutheorie Taines). Und so führt eine nachvollziehbare und schlüssige Kette von Entwicklungen in die, vom Zuschauer fast sehnsüchtig erwartete, unausweichliche große Katastrophe. Nicht, weil die Vorlagen dies verlangen, sondern weil die Charaktere in der jeweiligen Situation kaum anders handeln können.
Schöne Bilder, gute Besetzung und schauspielerische Leistung, angenehmer Soundttrack.
Und ganz ungewöhnlich: Den deutschen Titel finde ich einfallsreich und zu dem Original gleichranging, wenn nicht gar überlegen. Die Pandemiegrafik im Abspann ist auch eine gute Idee. Auch wenn (für einem möglichen weiteren Teil?) durchaus noch Handlungsfelder zwischen Prevolution und dem Planet der Affen-Original sind, die gefüllt werden können.
Schlüssig bedrückend. Schon allein Ceasar ist das Anschauen wert.
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Donnerstag, 25. August 2011
Motten statt Kakerlaken
Ein paar Minuten in einem x-beliebigen Baumarkt auf der Suche nach einem Verkäufer und - schlimmer noch - einem, der einem eine Frage beantworten kann und man ist nicht nur um einigen Frust sondern auch mindestens um einige Tiervergleiche reicher.
Der Geld ausgeben wollende Kunde, das strahlendes Licht der deutschen Wirtschaft, die nicht nur ob ihres Wachstums nach klingender Münze und kreditwürdigem Plastik verlangt - müssten die eifrigen Bediensteten nicht wie die Motten zum Licht anstatt wie die Kakerlaken in weite Ferne streben?
In meinem unendlichen Großmut habe ich tatsächlich auf die Aufmerksamkeit eines der dienstbaren Geister gewartet. Nur dieses eine Mal, dachte ich, schau einfach mal, was passiert. Kein offensives Anfragen, duldsam ein.
Ein Exemplar betrachtete das meine Frage betreffende Gebiet offenbar als natürliches Territorium und betrieb eifrigen Nestbau. Ich schaue. Sie schaut. Und räumt weiter. Ich stromere ungeduldig, räuspere, und schaue auffordernd. Sie schaut. Und räumt weiter. Wo ist die Nonverbale Kommunikation, wenn man sie braucht? Was ist schiefgelaufen? Bekommen Verkäufer eine "Ich bin keine Motte, ich bin eine Kakerlake"-Gehirnwäsche mit dem Einstellungvertrag?
Den nächsten habe ich übrigens wieder mit der Keule k.o. geschlagen, zum Ort meines Begehrens geschleift und so lange gefoltert, bis er mir eine vernünftige Antwort gab. Na also.
Freitag, 29. Juli 2011
Vorsicht bissig
Heute in der Kinowerbung gesehen...
...und da heißt es immer, Kleinwagen wären lieb, anschmiegsam, zutraulich ^^
...und da heißt es immer, Kleinwagen wären lieb, anschmiegsam, zutraulich ^^
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Freitag, 13. Mai 2011
Wegzehrung
Oh, es lebt... das Bloggerland. Toll! Ich hatte mich schon so an das neue Design gewöhnt. Etwas eintönig auf die Dauer, aber sehr anschmiegsam und überall präsent.
All meine gestern Morgen in aktivem Leichtsinn angefangenen Beiträge hat es dabei gefressen. War ja auch eh alles blogunwürdig, würde das gehässige Wartungsarbeitstierchen nun zischen. Und so eine einsame Spezies muss ja schließlich auch von irgendetwas zehren, während es so vor sich hinlebt. Und bei mir tat sie das immerhin fast 2 Tage lang. Das ist schon mehr, als mancher biologischen Lebensform vergönnt ist.
Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass das erste "e" in "Wegzehrung" nicht lang, sondern kurz ist!
Da haben wir es wieder, die schleichende Evolution. Wer da nun gewartet und wer gearbeitet hat, ich geh` dann mal alles aufarbeiten und versuche, meine kreativen Gehirnzellen wiederzufinden *knurr*...
Mittwoch, 9. März 2011
Dragon Age II - Freud und Leid
Gestern war der Briefkasten des Schatzis zu einem der Bundeslade gleichen Schatz verwandelt. Denn es war da, das heiß ersehnte Dragon Age II. Juhu!!! Im Geiste sah ich mich schon durch Horden der Dunklen Brut schnetzeln, freute mich auf meinen neuen Helden und hörte schon die Pixelmännchen vor Freude jubeln, dass ich mich ihnen endlich wieder zum Kampf und auf dem Weg zu neuen Abenteuern anschließen würde.
Freudig installiert und voll unbändiger Erwartung dann das Ärgernis:
Release Date Check
Für diese Software ist beim ersten Öffnen nach der Installation eine Online-Überprüfung des Veröffentlichungsdatums erforderlich. Dafür wird eine aktive Internetverbindung benötigt.
Die Anwendungs- und Hardwarekennungen werden an den Zeitserver übermittelt.
War die Überprüfung des Veröffentlichungsdatums erfolgreich, überträgt der Server einen Dekodierungsschlüssel und die Anwendungsdateien und -ordner werden entschlüsselt und ersetzt.
Nach der Überprüfung dann das Böse Erwachen:
Das offizielle Erscheinungsdatum dieser Anwendung wurde noch nicht erreicht. Bitte versuchen Sie es zum Erscheinungsdatum nocheinmal und klicken Sie nun auf ABBRECHEN um den Vorgang zu beenden.
Das offizielle Erscheinungsdatum dieser Anwendung ist: Donnerstag, 10. März 2011, 00:00
Das offizielle Erscheinungsdatum dieser Anwendung ist: Donnerstag, 10. März 2011, 00:00
Wie bösartig. Wäre ich doch nur noch in meiner Briefkastenöffnenfreude gefangen, anstatt nun nur traurig die SpieleDVD und das Icon des installierten Spiels traurig anzusehen...
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Montag, 20. Dezember 2010
Was krabbelt denn da?! - Part II
Nachdem das letzte Mal ein Pixelmonster meine verschlafene Ahnungslosigkeit ausgenutzt hat, hat sich bei mir eben nun ein ganz fieses Biest gezeigt:
Ich sitze Ahnungslos am Rechner, da macht es wenige Zentimeter neben meiner Rechten Hand "Flop", Chitinbeine Schaben auf Papier und Holz. Ich springe entsetzt auf und vom Schreibtisch aus grinst mich eine große schwarze Spinne an, muss wohl an der Decke rumgekrabbelt sein, das Biest. Ok, draußen ist Schnee und hier drinnen ist es schön kukschelig, mal vom Entertainmentfaktor für das vielbeinige Vieh gar nicht zu reden. Aber muss die sich auf so dramatische Weise bemerkbar machen? Normales Herumkrabbeln irgendwo, wo man sie bemerken kann, vorzugsweise noch mit einigen Metern Abstand zu meiner Person, wären da wunschenswet.
Nun bin ich zu Tode erschrocken und das Vieh quietschvergnügt irgendo hinter einem Schrank verschwunden. Ich glaube, ich höre sie immer noch lachen -.-
Dienstag, 9. November 2010
Was krabbelt denn da?!
Neulich abends, Licht aus, DS an:
Ich spiele „Lost in Blue 3“ und bin auf Nahrungssuche, wobei ich den Strand nach allerlei Brauchbarem absuche. Im Dunklen Zimmer, die rauschenden Wellen nur wenige Zentimeter von meiner Nasenspitze entfernt erkunde ich auf Nahrungssuche den Strand und stoße auf einen Fleck, der mein Interesse weckt.
„Was krabbelt denn da auf dem Boden? Könnte eine Krabbe sein, mal nachsehen…“ So oder so ähnlich sprach mich mein Pixelmännchen an und ich folgte der Aufforderung. Ich schaute zu Boden und versuche das Krabbeltier zu fangen – im Gegenzug springt es jedoch angriffslustig dem Display entgegen und mir quasi fast auf die die Nase. Eine große schwarze Spinne, die passenden Zischgeräusche dazu fehlen natürlich– Bäh! Ich klappe das DS mit einem lauten „Flapp“ zu und schmeiße es auf die andere Seite des Bettes– „Iiiii, man, das ist ja sooo eckelig!!!“ Ein paar weitere Flüche folgen.
„Was ist denn?“ fragt Schatz von nebenan.
„Die Spinne hat mich voll angesprungen, bäh!“
„Von der Decke?“
„Nein… Aus dem DS…“
Dass nach einer Erklärung schadenfrohes Gelächter folgte, versteht sich von selbst ;-) Lustig fand ich es zu diesem Zeitpunkt natürlich auch.
Überlebenssimulation mal anders – Arac Attack vom Feinsten!
In diesem Sinne: Gute Nacht
Ich spiele „Lost in Blue 3“ und bin auf Nahrungssuche, wobei ich den Strand nach allerlei Brauchbarem absuche. Im Dunklen Zimmer, die rauschenden Wellen nur wenige Zentimeter von meiner Nasenspitze entfernt erkunde ich auf Nahrungssuche den Strand und stoße auf einen Fleck, der mein Interesse weckt.
„Was krabbelt denn da auf dem Boden? Könnte eine Krabbe sein, mal nachsehen…“ So oder so ähnlich sprach mich mein Pixelmännchen an und ich folgte der Aufforderung. Ich schaute zu Boden und versuche das Krabbeltier zu fangen – im Gegenzug springt es jedoch angriffslustig dem Display entgegen und mir quasi fast auf die die Nase. Eine große schwarze Spinne, die passenden Zischgeräusche dazu fehlen natürlich– Bäh! Ich klappe das DS mit einem lauten „Flapp“ zu und schmeiße es auf die andere Seite des Bettes– „Iiiii, man, das ist ja sooo eckelig!!!“ Ein paar weitere Flüche folgen.
„Was ist denn?“ fragt Schatz von nebenan.
„Die Spinne hat mich voll angesprungen, bäh!“
„Von der Decke?“
„Nein… Aus dem DS…“
Dass nach einer Erklärung schadenfrohes Gelächter folgte, versteht sich von selbst ;-) Lustig fand ich es zu diesem Zeitpunkt natürlich auch.
Überlebenssimulation mal anders – Arac Attack vom Feinsten!
In diesem Sinne: Gute Nacht
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