Obwohl sich der Text eigentlich auf der selben
Ebene wie zum Beispiel Schicksal oder Ritterverderben bewegen könnte, gibt es diesmal sogar einen ganz konkreten Kontext.
Seit einiger Zeit
treibe ich mich nämlich auch in HdRo's Mittelerde herum. Der nahe Bree beheimateten Söldnertruppe "Die Zwei Falken" hat sich mein Pixelmännchen nun angeschlossen. Trotzdem, nein, nicht von ihm ist weiter unten die Rede ;)
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Schwerter klirren, Bögen sirren,
Bahnen flatternd, rot wie Blut.
Rösser wiehern, Pfeile schwirren,
rasend strömt die wilde Flut:
Bilwiss, Ork und Ogren fallen.
Zähes Fleisch weicht - oder singt,
schell vergessen gestrig‘ Wonnen.
Alles ist geschützt, um-ringt:
Kettenpanzers kleine Sonnen
tragen Hoffnung, Blut und Sieg.
Siegesreich für Münz‘ und Ehr‘ -
gleich Tod ohn‘ Freund und ander’n
ein jeder dieser Mannen wär,
die lebenshungrig wandern
gemeinsam bis der Tage End.
Dunkles Bier vom Fass und Braten
füllt der Männer leere Bäuche.
Schmachtend Börse angeraten:
Schiebt die Glieder ins Gesträuche,
schlachtet Warg und Spinn‘ und Bär.
Für Kopf und Pelz den braven Lohn
der Weibel reicht den Waffenknappen
kaum gedacht der ober‘n Fron.
Unterm glänzend Falkenwappen
Gold ist das Soldatenblut.
Mahnend Wort zu grünen Jungen:
„Beweist den Wert durch Tat und Wort!“
Den Mantel blickt er unumwunden,
zitternd Herz ein starker Hort
und trägt sich ein in ihre List'.
Schwerter klirren, Bögen sirren,
Bahnen flatternd, rot wie Blut.
Rösser wiehern, Pfeile schwirren,
stolz einher mit mut’ger Glut
schreiten Falkens Waffenmannen.