Donnerstag, 28. Juli 2011

Douglas Preston & Lincoln Child – Dance Of Death (Dark Secret – Mörderische Jagd)



Two brothers. One a top FBI agent. 
The ohter a brilliant, twisted criminal.

An undying hatred between them.

Now, a perfect crime.

And the ultimate challenge:
Stop me if you can...









Der deutsche Titel kann wie erwartet wieder mit einem pseudoenglischen Titel aufwarten: Dark Secret – Mörderische Jagd. Was die Herausgeber sich dabei denken, bleibt mir stets schleierhaft.

Das Buch selbst ist wie erwartet spannend. Sehr spannend. Es war der erste "Agent Pendergast"-Roman, der mir in die Hände fiel (und dann tragisch sein Buchleben aushauchte). Obwohl der Band eigentlich Teil 2 einer Trilogie ist, kann man ihn ohne Probleme und Vorkenntnisse lesen, da alles wirklich Notwendige aufgegriffen wird. Auch hat es für mich die Spannung des Romans selbst noch verstärkt, weil man ja alles verstehen will, die Anspielungen noch nicht genau einzuordnen weiß.

Der Beginn ist mitreißend und beginnt genretypisch mit einem Todesfall: Ein Student kommt zu spät zu seiner Literaturvorlesung und muss daher weit vorne sitzen. Es geht um ein Langgedicht, dessen Sinn er, unvorbereitet, nicht versteht. Seine Grübeleien werden jedoch jäh unterbrochen, als sein Dozent plötzlich in einen Wahn gerät, sich selbst verletzt und grausam stirbt. 

Es folgen weitere kuriose, Aufsehen erregende Todesfälle, die zunächst nichts gemeinsam zu haben scheinen. Doch waren alle Freunde des totgesagten Agent Pendergast. Freund und Kollege Vincent D'Agosta staunt nicht schlecht, als er einen Brief Pendergasts erhält, der ihn auffordert, ein Verbrechen, ein kriminelles Meisterstück, zu verhindern. Der Täter sei der seit Jahren totgesagte, verschollene Bruder Diogenes Pendergast. Ein Gegner der neben Grausamkeit auch mit einer seinem Bruder ebenbürtigen Scharfsinnigkeit aufwarten kann. Es bleibt nicht viel Zeit...

Zwei mehr als scharfsinnig Kontrahenten, in dem Bestreben, das perfekte Verbrechen zu schaffen bzw. zu verhindern - beide kongenial. Gerissene, unglaubliche Mordmethoden, Manipulation, Intrigen und ein Wettlauf mit der Zeit. Sherlock Holmes trifft auf Professor Moriarty, könnte man sagen. Oder lässt sich hinter dem Ganzen eher ein "Dr Jekyll and Mr Hyde" vermuten? Filmreif inszeniert, nicht ohne Anspielungen und Anleihen, die jedoch nicht plump sondern gekonnt und stimmig wirken. Die Spannungsbögen ziehen den Leser unerbittlich in ihren Bann und lassen ihn auf den Showdown hinfiebern. 

Dass ein zweiter Band einer Trilogie zum Ende hin offene Fäden lässt, ist logisch. Hier aber haben wir einen meisterhaftes Ende, gleichzeitig abschließend, wie auch offen. Toll. Perfekt könnte man sagen. Befindet man sich schließlich in Teil 3 der Trilogie The book of the dead, merkt man erst, wie sehr.

Spannender Actionkrimi um das perfekte Verbrechen

Kommentare:

  1. Wie kannst Du nur so viel lesen? ^^

    Viel Spass dabei! :-)

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  2. Diese 3 Bücher der Diogenes Trilogie gehören zu meinen liebsten Büchern. Dein Geschmack gefällt mir sehr.

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  3. Huhu,
    danke für's verfolgen, ich schliesse mich hier auch mal an :-)
    LG,
    Damaris

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  4. @ Mr. Elch
    Das darfst du mir in nächster Zeit noch öfter sagen, ich habe da textlich noch einiges aus dem Urlaub aufzuarbeiten ^^

    @ iceclaw
    Bisher mag ich sie auch sehr. Ich liebe mächtige Gegenspieler.

    @ Damaris
    Willkommen =)

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